Teheran Ferdousi Bayer, 1966 Foto: Christoph Ullmann
Teheran Ferdousi Bayer, 1966 Foto: Christoph Ullmann
Teheran, Fleischerladen, 1966 Foto: Christoph Ullmann
Teheran, Fleischerladen, 1966 Foto: Christoph Ullmann
Bildhauergalgen mit Schmetterlingen © Urs Traber
Bildhauergalgen mit Schmetterlingen © Urs Traber
Bildhauergalgen mit Schmetterlingen © Urs Traber
Bildhauergalgen mit Schmetterlingen © Urs Traber

Pop Up Ausstellung
Christoph Ullmann und Urs Traber 7.-9.11.26

Ausstellung geöffnet:
Sa. 15:00 - 22:00
So. 11:00 - 18:00 
Mo. 11:00 - 18:00 

Urs Traber – Fundstücke aus dem Arbeitsprozess
Nach 40 Jahren schliesst Urs Traber seine Firma, Bildhauerwerkstatt und Steinrestaurierungen, an der Seestrasse 139 in Steckborn. Damit endet zugleich ein Stück lokaler Handwerksgeschichte: Die Werkstatt wurde 1864 von Johannes Traber gegründet und über 160 Jahre in fünf Generationen geführt.
Die Ausstellung nimmt die Schliessung der Werkstatt zum Anlass, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Sie gibt Einblick in eine über Jahrzehnte gewachsene bildhauerische Praxis und zeigt Fragmente aus dem Arbeitsprozess, Materialien, Werkzeuge und Spuren des Arbeitsalltags. Dabei wird sichtbar, was eine Werkstatt über Generationen hinweg prägt – und was zurückbleibt, wenn ein solcher Arbeitsort seine Türen schliesst.

Christoph Ullmann – Fotografische Blicke auf den Iran
Seit über 60 Jahren beschäftigt sich Christoph Ullmann aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Iran und seiner Geschichte. Seine fotografischen Blicke verändern sich dabei mit den Zeiten und den Möglichkeiten des Reisens: Am Anfang steht eine Familienreise, später folgt eine Reportage aus dem Krieg. Für die jüngsten Arbeiten greift Ullmann auf Bilder von Google Earth zurück – zu einer Zeit, in der eine Reise in den Iran aus geopolitischen Gründen nicht mehr möglich ist.
Die Ausstellung versammelt diese zeitlich weit auseinanderliegenden Annäherungen und verteilt sie auf verschiedene Räume im Haus zur Glocke. So entsteht nicht das Bild eines Landes, sondern eine Folge unterschiedlicher Blicke auf den Iran – geprägt von persönlicher Erfahrung, historischen Ereignissen, medialen Bildern und der zunehmenden Distanz zum Ort.